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Ratgeber Myasthenia gravis

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Entstehung von Myasthenia gravis

Die Entstehung von Myasthenia gravis verbleibt trotz intensiver Forschung bislang weitestgehend ungeklärt. Mediziner konnten zwar feststellen, dass diese Autoimmunerkrankung oft infolge von Infektionskrankheiten wie Grippe oder nach bakteriellen Infektionen, Impfungen oder chirurgischen Eingriffen entsteht. Warum jedoch genau fehlgesteuerte Antikörper entstehen, die die körpereigenen Zellen angreifen, bleibt unklar. Die Entstehung von Myasthenia gravis beginnt zumeist mit einer Erschlaffung des Augenlides, Sehstörungen und Zuckungen der Augen. Bei rund der Hälfte der Betroffenen verbleibt die Krankheit auf dieser Stufe. Bei einem Teil der Patienten treten jedoch schwerwiegendere Symptome auf. Dabei können alle Muskeln, z. B. auch Arme, Beine und Rumpf betroffen sein.

Entstehung von Myasthenia gravis

Die genaue Entstehung der Autoimmunerkrankung Myasthenia gravis ist bislang seitens der Forschung nicht vollkommen aufgeklärt. Es wurde jedoch festgestellt, dass in vielen Fällen eine Infektionskrankheit der Entstehung von Myasthenia gravis vorausging, wie etwa eine Viren- oder Bakterieninfektion. Auch Impfungen oder chirurgische Eingriffe stehen im Verdacht, an der Entstehung der Myasthenia gravis beteiligt zu sein. All diese Faktoren regen das Immunsystem an, warum sich jedoch fehlgesteuerte Antikörper entwickeln, bleibt unklar.

Die ersten Symptome einer Myasthenia sind für die meisten Patienten kaum wahrnehmbar. Ein häufiges Symptom ist die schnelle Ermüdung kleiner Muskeln, wie etwa der Augenlider. Im Laufe des Tages erschlafft bei der Entstehung der Myasthenia gravis die Muskulatur des oberen Augenlides und die Augen sind ungleich weit geöffnet. Zudem können Sehstörungen, wie etwa das Sehen von Doppelbildern oder unvermittelte Zuckungen des Auges, der sogenannte Nystagmus bei der Entstehung der Myasthenie auftreten. Diese Symptome erscheinen bei rund 50 Prozent der Patienten und sind meist die ersten Anzeichen einer Myasthenia gravis. Gemäß der Stufeneiteilung der Myasthenie nach Ossermann ist dies Typ 1 der Erkrankung.

Schwere Formen der Myasthenia gravis

Typ 2 hat Ossermann als „leicht generalisierte“ Form der Myasthenia gravis beschrieben. Die Symptome dieses Typs der Myasthenia gravis sind komplexer und können bereits den ganzen Körper betreffen. Zumeist sind aber auch in dieser Stufe die Gesichtsmuskeln betroffen. Patienten gelingt es oft nicht den Mund fest zu schließen und das Aufblasen der Backen fällt schwer. Im weiteren Verlauf der Myasthenie können Sprechprobleme auftauchen und der Patient kann Kau- oder Schluckbeschwerden bekommen. Bereits in dieser Stufe kann sich die Myasthenia gravis auf den ganzen Körper auswirken. So wird etwa die Muskulatur der Arme und Beine schwächer. Das Tragen und Heben, insbesondere über den Kopf sowie das Gehen bereiten zunehmend Probleme.

Die dritte Stufe der Myasthenia gravis wird als „schwer generalisierte“ Form bezeichnet. Es können lebensbedrohliche Störungen der Atem- und Schluckmuskulatur auftreten. In dieser Phase der Myasthenia gravis muss der Patient oft intensivmedizinisch versorgt werden. Dank moderner Therapieformen ist die Entstehung einer solch schweren Myasthenie sehr selten.

Bei einigen Patienten ist jedoch bereits die Entstehung der Myasthenie geprägt von solch schweren Symptomen. In der Regel verstärkt sich die Symptomatik der Myasthenia gravis bei körperlicher und psychischer Belastung wie Stress, Schlafmangel, Alkoholkonsum oder Infektionen. Am Abend und nach Belastungen ist die Symptomatik stärker als morgens, Ruhepausen mindern die Symptome.

Die modifizierte Klassifikation der Myasthenia gravis der amerikanischen Myasthenia-gravis-Gesellschaft von 2000, umfasst fünf Klassen, allerdings sind die Schweregrade etwas anders gewichtet.

Guido Maiwald

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Bereits im 17. Jahrhundert wurden die Symptome der Myasthenia gravis erstmalig beschrieben. Erst für das 19. Jahrhundert kann jedoch von einer systematischen Erforschung der Symptome der Myasthenia gravis anhand von Fallanalysen gesprochen werden. Die Britin Mary Broadfoot Walker veröffentlichte 1934 einen medizinischen Fachartikel, in dem sie die bis heute gängigste Methode der medikamentösen Behandlung von Myasthenie beschrieb. Die Ursachen der Myasthenia gravis sind bis heute zwar nicht vollständig erforscht, doch bedeutet eine positive Diagnose heute keine verkürzte Lebenserwartung mehr. Medizinern stehen mittlerweile diverse Therapieformen zur Verfügung, um die verschiedenen Formen und Ausprägungen der Myasthenie zu behandeln.

Die Entstehung von Myasthenia gravis verbleibt trotz intensiver Forschung bislang weitestgehend ungeklärt. Mediziner konnten zwar feststellen, dass diese Autoimmunerkrankung oft infolge von Infektionskrankheiten wie Grippe oder nach bakteriellen Infektionen, Impfungen oder chirurgischen Eingriffen entsteht. Warum jedoch genau fehlgesteuerte Antikörper entstehen, die die körpereigenen Zellen angreifen, bleibt unklar. Die Entstehung von Myasthenia gravis beginnt zumeist mit einer Erschlaffung des Augenlides, Sehstörungen und Zuckungen der Augen. Bei rund der Hälfte der Betroffenen verbleibt die Krankheit auf dieser Stufe. Bei einem Teil der Patienten treten jedoch schwerwiegendere Symptome auf. Dabei können alle Muskeln, z. B. auch Arme, Beine und Rumpf betroffen sein.

Diagnose Myasthenia-gravis

Bei der Diagnose von Myasthenia gravis wird der Arzt den Patienten im Rahmen der Anamnese nach sichtbaren und spürbaren Symptomen der Krankheit befragen. Diese sind hängende Augenlider, Beschwerden mit der Gesichtsmuskulatur, die etwa beim Kauen, Schlucken oder Sprechen zu bemerken sind, oder rasche Ermüdungserscheinungen der Körpermuskulatur. Im Rahmen von Bewegungstests kann der Arzt seinen bisherigen Verdacht erhärten. Sollten genügend Hinweise auf eine Erkrankung an Myasthenia gravis bestehen, wird der Arzt verschiedene Untersuchungen anordnen. So können etwa anhand einer Blutuntersuchung die verantwortlichen Antikörper identifiziert werden, mittels der Elektromyografie können Muskelfunktionen gemessen werden.