Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Myasthenia gravis

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 

Links zu Myasthenia gravis

Wenn Sie mehr über das Krankheitsbild der Myasthenia gravis erfahren wollen, können Sie sich hier die Patientenbroschüre („Myasthenie im Fokus“) und einen Patientenausweis („Myasthenie“) herunterladen.

Patientenbroschrüre „Myasthenie im Fokus“

Patientenausweis „Myasthenie“

Langfassung der Leitlinie „Myasthenia gravis und Lambert-Eaton-Syndrom, Diagnostik und Therapie
www.awmf.org

Deutsche Myasthenie Gesellschaft (DMG)
www.dmg-online.de

Regionale Selbsthilfegruppen der Deutschen Myasthenie Gesellschaft (DMG)
www.dmg-online.de

Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM)
www.dgm.org

Deutschen Gesellschaft für Neurologie e.V (DGN)
www.dgn.org

26. November 2018
Forschungen zufolge könnte ein Zusammenhang zwischen einem Vitamin-D-Mangel und einem Fortschreiten von MS bestehen.
  
20. November 2018
Körperliches Training kann helfen, die Mobilität bei MS-Patienten länger zu erhalten. Bei Bewegungseinschränkungen können Hilfsmittel den Alltag erleichtern.
  
14. November 2018
Kletter mit MS – das ermöglicht die Klettergruppe „Gib alles, aber niemals auf!“, die von Vanessa Gose geleitet wird.
  
31. Oktober 2018
Für viele MS-Patienten die in bestimmten Situtationen auf Hilfe angewiesen sind, ist es zu Beginn nicht einfach, andere Menschen um Hilfe zu bitten.
  

Bereits im 17. Jahrhundert wurden die Symptome der Myasthenia gravis erstmalig beschrieben. Erst für das 19. Jahrhundert kann jedoch von einer systematischen Erforschung der Symptome der Myasthenia gravis anhand von Fallanalysen gesprochen werden. Die Britin Mary Broadfoot Walker veröffentlichte 1934 einen medizinischen Fachartikel, in dem sie die bis heute gängigste Methode der medikamentösen Behandlung von Myasthenie beschrieb. Die Ursachen der Myasthenia gravis sind bis heute zwar nicht vollständig erforscht, doch bedeutet eine positive Diagnose heute keine verkürzte Lebenserwartung mehr. Medizinern stehen mittlerweile diverse Therapieformen zur Verfügung, um die verschiedenen Formen und Ausprägungen der Myasthenie zu behandeln.

Myasthenia gravis ist eine Autoimmunerkrankung, die sich auf die Muskulatur auswirkt und eine Muskelschwäche zur Folge hat. Bei einer Erkrankung an Myasthenie ist die Impulsübertragung zwischen Nerv und Muskel gestört, sodass der Muskel keine oder falsche Signale erhält. Mediziner vermuten, dass die Thymusdrüse als Teil des Immunsystems maßgeblich an der Entstehung einer Myasthenia gravis beteiligt ist, da fast alle Patienten eine Schwellung der Thymusdrüse aufweisen. Myasthenia gravis kann in jedem Alter auftreten, besonders häufig ist die Entstehung jedoch zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Warum Frauen öfter und stärker an Myasthenie erkranken, ist bislang wissenschaftlich nicht geklärt.

Diagnose Myasthenia-gravis

Bei der Diagnose von Myasthenia gravis wird der Arzt den Patienten im Rahmen der Anamnese nach sichtbaren und spürbaren Symptomen der Krankheit befragen. Diese sind hängende Augenlider, Beschwerden mit der Gesichtsmuskulatur, die etwa beim Kauen, Schlucken oder Sprechen zu bemerken sind, oder rasche Ermüdungserscheinungen der Körpermuskulatur. Im Rahmen von Bewegungstests kann der Arzt seinen bisherigen Verdacht erhärten. Sollten genügend Hinweise auf eine Erkrankung an Myasthenia gravis bestehen, wird der Arzt verschiedene Untersuchungen anordnen. So können etwa anhand einer Blutuntersuchung die verantwortlichen Antikörper identifiziert werden, mittels der Elektromyografie können Muskelfunktionen gemessen werden.